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M3  Aktuell

M3 6.0 sagt auf Wiedersehen - aber nur wenn es Pommes gibt

 

M3 6.0 – das sind wir und bleiben wir, auch wenn das Jahr jetzt schneller vorbeigegangen ist, als erwartet. Aber bevor wir aus eurem Sichtfeld verschwinden, wollen wir uns gebührend verabschieden und die Highlights unseres Jahres, wichtige Dinge die wir gelernt haben und vieles mehr mit euch teilen. Also macht euch gefasst auf den besten und Pommes reichsten Jahresrückblick, den ihr je gelesen habt. 

 

Das ganze Jahr in einem Text zusammenzufassen ist ehrlich gesagt ziemlich unmöglich. Wir alle haben dieses Jahr einige neue Erfahrungen gemacht, sind über uns und unsere Grenzen hinausgewachsen und haben jede*r Einzelne seine/ihre eigenen Zuckerdosen und Säuerbadewannen gesammelt. Wir sind durch hohe Zeiten gegangen und haben tiefe Zeiten gemeinsam bewältigt. Wir sind als Learning Community zu einer kleinen Familie zusammengewachsen und haben uns musikalisch ziemlich weiterentwickelt. Jede*r von uns ist in der Beziehung zu Jesus gewachsen und hat in diesem FSJ ein unvergessliches Jahr erlebt, das uns für immer miteinander verbindet. 

 

Was uns auf ewig verbinden wird, sind auf jeden Fall die Zuckerdosen diesen Jahres, die wir hier mit euch teilen wollen: Definitiv zu unseren Zuckerstücken gehörten die Seminare von Netzwerk-M, bei denen wir die anderen FSJler*innen vor allem im CVJM Baden besser kennenlernen durften, Freundschaften schlossen und lustige Erlebnisse in unsere bildlichen Erinnerungsboxen packen durften. Die Zeiten im Lebenshaus auf dem Schloss, das zu unserem zweiten Zuhause geworden ist, stehen nicht nur für unsere Seminare, sondern noch vieles anderes: Unseren ersten Meilenstein als Band zum Beispiel: Bereits im Oktober durften wir im Schloss unsere ersten Aufnahmen für das Summit mit Jonas Faul - alias Oma - aufnehmen, den wir alle direkt ins Herz schlossen. Anfang 2021 durften wir dort auch bei den Konfi-Camps dabei sein, die etwas ganz Besonderes für uns waren und bei denen, der ein oder andere ein paar seiner Haare verlor. Doch nicht nur das Konfi-Castle stand für uns sinnbildlich für Haarverlust, sondern auch das Abschlussseminar, bei dem sich dann auch Naemi entschloss, ihre Haare zu verlieren. Zuletzt durften wir  auch noch bei der Aussegnung des Jahresteams und der Familie Rühle dabei sein und sie musikalisch begleiten. Man glaubt es kaum, aber dieser Aussegnungsgottesdienst war für uns der Auftritt mit dem größten Publikum, denn über das Jahr verteilt spielten wir überwiegend in Online-Veranstaltungen. Das war vielleicht nicht, was wir erwartet hatten, aber trotzdem lehrten uns die virtuellen Auftritte sehr viel und öffneten so weitere Türen: Wir hatten das Privileg mit sehr guter Technik zu streamen oder Videos vorzuproduzieren, wofür wir im „normalen M3-Alltag“ bestimmt nicht die Zeit gehabt hätten. Sophia –der musikalische Part unserer Leitung- sagte uns einmal: „Wisst ihr wie viel Glück ihr habt, ihr seid zur Zeit fast die einzige Band, die noch spielen darf, weil ihr ein Haushalt seid.“ Da fiel uns wieder auf, wie gesegnet wir durch dieses Jahr gehen durften.

 

Live-Veranstaltungen fielen also überwiegend aus. Langweilig wurde uns doch nie! Trotz des Lockdowns und der Ausgangssperre hatten wir genügend zu tun, sei es bei den Renovierungsarbeiten in der Wohnung, beim Steine Schleppen im Keller, Briefe packen oder Podcast aufnehmen. Wo uns Aufgaben fehlten, fanden wir immer wieder neue Dinge, die erledigt werden mussten. Die Idee zum Podcast entstand, ein Name wurde schnell gefunden -wie sollte er auch anders heißen als Pommes-Podcast oder kurz PoPo- und ein neues Projekt fand seinen Platz in unserem Wochenplan. 

Unseren zuvor entstandenen G.I.G. – den Lobpreisabend, den wir eigentlich regelmäßig veranstalten wollten- führten wir nun online weiter oder nutzten die Möglichkeit unserer großen Terrasse, um von dort aus Lobpreis mit den Hausbewohner*innen zu machen. 

 

Außerdem bat uns das CVJM wunderbar die Möglichkeit, Beziehungen zu pflegen, Sport und Musik zu machen und viele neue Freunde zu finden. Ein wichtiger Mensch in unserem FSJ-Alltag wurde Marie, die BFDlerin des CVJM Mannheim. Bereits in unser Einführungswoche verbrachte sie viel Zeit mit uns und bald wurde sie von einer Dauer Asylantin zum Dauergast unserer WG. Wenn sie nicht da war, dann fehlte was, weshalb sie auch in unsere Küchenteams mit eingespannt wurde und uns immer mit ihrer lustigen Art den Tag versüßte. 

Doch nicht nur Marie hinterließ einen bleibenden Eindruck bei uns, auch wir hinterließen einen Eindruck in der Hausgemeinschaft. Denn 5 junge Musiker*innen, die gemeinsam leben, sind nicht die leisesten Menschen, die es gibt. Direkt zu Beginn merkten wir, dass die Wände nicht allzu dick sind und, dass man wirklich alles hört, was auf der großen Terrasse -oder auch im angrenzenden Badezimmer- gesprochen oder gesungen wird… Nichtsdestotrotz bat die hellhörige Terrasse auch viele Möglichkeiten, zum Beispiel das Grillen oder auch Konzerte Veranstalten. 

 

Abschließend bleibt nur noch Danke zu sagen. Danke an jede*n Einzelnen, der/die das Jahr für uns zu dem gemacht hat, was es geworden ist. Ein Riesen Dank geht natürlich an unsere Leitung: Hannah, Sophia und Ralf ihr seid absolute Spitzenklasse. 

Hannah, das wöchentliche Frühstücken am Mittwochmorgen gehörte auf jeden Fall zu unseren Zuckerstücken und die Learning Community Besprechung danach, hat uns immer Freude bereitet, auch wenn wir nicht aufhören konnten, mit dir zu diskutieren.

Sophia, danke für die Zeit im Bandraum mit dir und deine ansteckende Freude beim Musizieren, die uns immer motiviert hat. 

Ralf, die Wanderung auf die Hornesgrinde durch den Schnee werden wir nicht vergessen Danke, dass du dir die Zeit für uns genommen hast.

Danke wollen wir außerdem dem CVJM Baden sagen, der uns unglaublich viel in diesem Jahr ermöglicht hat. Danke an alle Menschen, die uns das Jahr über begleitet haben, für und mit uns gebetet haben und einfach da waren. 

 

Liebe Grüße und ganz viel Pommes wünscht euch M3 6.0

 

Niklas, Martin, Naemi, Jonathan und Erik

 

 

ein paar Highlights, aber längst nicht alle

M3 5.0 – Jahresrückblick

 

Wir wissen noch genau, wie wir vor einem Jahr in unsere WG im CVJM Mannheim eingezogen sind. Damals kannten wir uns noch gar nicht und hatten Lust auf ein musikalisches Jahr im Team für Gott. Jetzt, ein Jahr später, blicken wir glücklich auf ein wahnsinniges FSJ zurück.

Wir kamen alle aus den unterschiedlichsten Ecken Deutschlands, hatten gerade die Schule abgeschlossen und haben uns am 01.09.2019 das erste Mal beim Willkommens-Kaffee kennengelernt. Schon nach den ersten Tagen wurde uns klar, dass das Jahr unglaublich bereichernd und witzig werden könnte. Musikalisch kamen wir aus unterschiedlichen Richtungen, weshalb wir als Band vielfältige Musikstile bedienen konnten.

 

Unsere Motivation war schon in den ersten Tagen nicht zu bremsen und wir hatten in der WG enorm viel Spaß. Besonders cool war unser Teamgefühl, als eine interessante Mischung aus Freizeitfeeling und Familie. Schnell war klar, dass wir in dem Jahr viel miteinander teilen und erleben werden. Wir sind enorm zusammengewachsen, konnten viel voneinander lernen und profitieren und gemeinsam persönlich, musikalisch und im Glauben wachsen.

 

Jeden Tag haben wir mit einer Andacht gestartet, bei der wir gemeinsam ein Kapitel in der Bibel gelesen und uns darüber ausgetauscht haben, weshalb wir uns im Glauben stark weiterentwickeln konnten. Durch unsere verschiedenen Prägungen hatten wir oft unterschiedliche Meinungen. Das war manchmal herausfordernd, aber meist unglaublich bereichernd. So konnten wir sowohl unseren Horizont enorm erweitern als auch uns selbst und unser Gottesbild hinterfragen und weiterentwickeln.

 

In den ersten Wochen haben wir viel Zeit damit verbracht, uns einen Grundstock an Liedern zu erarbeiten und schon nach drei Wochen hatten wir unseren ersten Auftritt auf einer Hochzeit. Dafür haben wir viel geprobt. Im Laufe des Jahres hat es immer wieder sehr probeintensive Phasen gegeben, weshalb wir am Ende ein Repertoire von ca. 100 Liedern hatten. Wir haben gerne neue Songs geübt und es war schön zu merken, dass das Zusammenspiel immer leichter und vertrauter wurde.

 

Parallel zum Proben und Auftreten haben wir einmal in der Woche im Café Mint, dem offenen Jugendtreff des CVJM Mannheim (Meike, Tobias), und in zwei Schul-AGs einer Grundschule (Maria, Noah und Viola, Leonie) gearbeitet. Dabei durften wir viel im Umgang mit Kindern und Jugendlichen lernen und Einblicke in andere Kulturen gewinnen.

 

Besonders begeistert hat uns der Lifestyle bei M3. Neben dem WG-Leben und einem tollen Teamgefühl, konnten wir viel Zeit mit Proben verbringen, haben dann unseren Bandbus gepackt und sind zu Auftritten in ganz Deutschland, vor allem in Baden, gefahren. Die Veranstaltungen, auf denen wir auftreten durften, waren sehr unterschiedlich.

 

Beispielsweise haben wir viel Straßenmusik gemacht, einen Gospelworkshop begleitet und durften bei zahlreichen Veranstaltungen des CVJM Baden mitwirken. Außerdem konnten wir auf einem Festival, dem Mannheimer-Weihnachtsmarkt und vor allem in vielen (Jugend-)Gottesdiensten spielen. Sowohl als Band als auch als Mitarbeiter durften wir das Konfi- und das MAXX-Camp begleiten, woran wir sehr gewachsen sind.

 

Seit der ersten Woche des FSJs hatten wir ein Motto: AzEG (Allein zur Ehre Gottes). Wir hatten den Wunsch, in Mannheim den Jugendlichen aus unterschiedlichen Gemeinden eine Möglichkeit der Vernetzung zu bieten und regelmäßig einen Lobpreisabend im CVJM zu veranstalten. Außerdem wollten wir gemeinsam mit den Jugendlichen Gott feiern und ein altersgerechtes Angebot dafür schaffen. Deshalb haben wir den „AzEG Lobpreisabend“ gegründet, den wir ab Februar jeden Monat veranstalten wollten. Durch Corona konnte dieser leider nur einmal live stattfinden. Alle anderen mussten wir online streamen. Trotzdem hat der AzEG unser Verständnis von Lobpreis als „Lobpreis aus Gottes Kraft zu Gottes Ehre“ geprägt und bewusst gemacht.

 

Nicht nur für den AzEG, sondern auch für die Vorbereitung anderer Veranstaltungen haben wir viel Zeit einplanen müssen. Das Konzept von M3 ist ein richtig guter, orientierungs- und sicherheitsgebender Rahmen. Darüber hinaus durften wir aber Vieles frei gestalten und selbst organisieren. Sowohl in der Liedauswahl als auch in der gesamten Planung einiger Konzerte und in unserer Alltagsgestaltung hatten wir viele Freiheiten und konnten so unserem FSJ einen eigenen Charakter geben.

 

Unterstützt und begleitet wurden wir von unserem Leitungsteam (Hannah, Marius, Sophia und Ralf). Es war immer richtig schön, bereichernd und witzig, Zeit mit ihnen zu verbringen und von ihnen zu lernen.

 

Im CVJM haben wir ein Zuhause gefunden, wurden total freundlich, herzlich und wertschätzend aufgenommen und konnten viele Kontakte knüpfen. Im CVJM Mannheim hatten wir viele Auftrittsmöglichkeiten und wurden dabei von engagierten Mitarbeitern liebevoll unterstützt. Auf unseren Seminaren, aber auch auf verschiedenen Veranstaltungen des CVJM Baden haben wir die FSJler aus den anderen Einsatzstellen kennengelernt und immer wieder mit ihnen zusammengearbeitet. Diese Gemeinschaft haben wir sehr genossen.

 

Wir sind Gott unendlich dankbar, dass er uns ein so reich gesegnetes Jahr geschenkt und uns diese Erfahrungen und Begegnungen ermöglicht hat!

 

Vielen vielen Dank an alle, die uns begleitet und unterstützt haben! Wir hoffen, dass wir uns nochmal wiedersehen!

 

Dem nächsten M3-Jahrgang wünschen wir ein genauso erfüllendes und gesegnetes Jahr! Genießt die Zeit!

 

Gottes Segen und bis bald!

Eure M3 5.0er

 

Maria, Noah, Tobi, Viola, Meike, Leonie

M3 5.0 Abschlusskonzert

M3 4.0 - Jahresrückblick

Die Zeit verging so schnell. Gefühlt gerade erst in Mannheim angekommen und schon wieder weg. Bevor der vierte M3 Jahrgang sich allerdings ganz verabschiedet ist vorher noch Zeit für einen Rückblick auf unser Jahr.

 

Aus verschiedensten Ecken von Deutschland angereist, hat es nicht einmal die Einführungswoche gedauert, bis uns klar war: Wir als Team verstehen uns super, funktionieren gut. Das wird ein Hammer Jahr!
Die ersten Wochen haben wir damit verbracht uns einen Grundstock an Liedern zu erarbeiten. Dementsprechend viel Zeit haben wir mit Proben verbracht und uns auf unsere ersten Auftritte vorbereitet. Parallel dazu haben wir angefangen in der Schul-AG (Samuel, Priska, Josua) und im Café Mint (Daniel, Simon) zu arbeiten, die Kinder und Jugendlichen kennenzulernen und diese, sagen wir mal lebhaften Kinder und Jugendlichen, über das ganze Jahr hinweg zu begleiten.

 

Relativ schnell ging es dann mit Veranstaltungen los, auf denen wir gespielt haben. Das waren Gottesdienste, Konfi-Tage, Wohnzimmerkonzerte, verschiedene CVJM – Tage und „normale“ Konzerte. Jede Veranstaltung war anders, was es spannend für uns gemacht hat. Jedoch mussten die ganzen Konzerte ja im Vorhinein auch organisiert werden, was einen garnichtmal so geringen Teil unsere Zeit in Anspruch genommen hat.
Neben den ganzen Tages-Veranstaltungen gab es auch Freizeiten oder Wochenendschulungen, bei denen wir Mitwirken durften. So waren wir beim Biss, SUMMIT oder beim Badentreff nicht nur als Band vor Ort, sondern haben auch andere Aufgaben übernommen wie Tagesgestaltung, Planung oder waren Ordner. Doch das waren wir nicht allein, sondern zusammen mit anderen FSJ-lern des CVJM-Badens. So haben wir mit den JUMP-lern, den FSJ-lern vom Marienhof und vom Lebenshaus, sowie aus den verschiedensten Ortsvereinen, immer wieder gemeinsam gearbeitet. Diese kannten wir schon von unseren FSJ-Seminaren.

 

Über das gesamte Jahr haben wir immer wieder wundervolle Menschen kennengelernt und Erfahrungen auf der Bühne, sowie bei Organisatorischem rund um Veranstaltungen machen dürfen. Durch die vielen Gottesdienste und Seminare haben wir sehr viel Input mitbekommen und konnten im Glauben wachsen.

 

Der krönende Abschluss unseres Jahres, und damit neben unserem Konzert beim Badentreff, dem Auftritt auf dem Mannheimer Weihnachtsmarkt und unserer Berlin-Tour eines der Highlights des Jahres, war das MAXX-Camp. Dort durften wir 12 Tage in einem genialen Mitarbeiterteam unterwegs sein und für 150 Jugendliche eine großartige Freizeit auf die Beine stellen. Wir waren für Zeltgruppen verantwortlich, haben als Band gespielt und durften erleben wie Gott Herzen verändert und jugendliche Menschen ihr Leben Jesus übergeben.

 

Wir sind dankbar für jeden der unser Jahr mitgestaltet, ermöglicht und bereichert hat. Wir haben erleben dürfen dass Gott uns und unser Jahr gesegnet hat und freuen uns, dass er das auch bei den nächsten Jahrgängen tun wird.

 

M3 4.0
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