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It's Adventure Time!

Die erste Herausforderung unseres Microadventures? Zeit im eigenen Kalender finden. Wer kennt‘s nicht? Geschafft haben es schließlich Sebastian, Svenja und ich. Also Rucksack auf, ab in den Zug und los Richtung Schwarzwald.

 

Unsere Mission? Gute Gemeinschaft erleben, Gottes großartige Natur genießen und uns ordentlich auspowern.


Mit dem Zug fuhren wir nach Forbach und starteten von dort aus direkt hinein in den Schwarzwald. Einen genauen Plan hatten wir nicht. Wir wanderten dorthin, wo es uns hinzog. Meist waren es die kleinen unscheinbaren Waldwege, für die wir uns entschieden. Oder den Weg zur nächsten Quelle, für eine kurze Erfrischung. Genau diese Freiheit machte den Reiz unseres Microadventures aus.
Das Wetter hätte kaum besser sein können. Die Sonne begleitete uns den ganzen Tag, die Stimmung war hervorragend und die Natur tat einfach gut. Immer wieder blieben wir stehen, genossen die Aussicht, lauschten den Vögeln und freuten uns über die Schönheit des Waldes.
Ein wenig Abenteuer brachte auch unser Weg mit sich. Durch laufende Baumfällarbeiten mussten wir immer wieder umgestürzte Bäume überklettern, durch sie hindurch steigen oder neue Wege suchen. Nicht ganz regelkonform aber wir waren doch auf Abenteuerreise.
Am Nachmittag suchten wir uns einen passenden Übernachtungsplatz. Dank Sebastians Tarp und seiner Outdoorerfahrung blieben wir trotz einiger Regenschauer weitestgehend trocken. Als wir am nächsten Morgen aufwachten, wurden wir mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt. Bei einem gemütlichen Frühstück konnten wir beobachten, wie die Sonne langsam über den Schwarzwald stieg.
Danach hieß es: Rucksäcke schultern und weiterlaufen. Unser Tagesziel war Baden-Baden. Nach weiteren rund zehn Kilometern und zunehmend müden Beinen erreichten wir die Stadt. Dort gönnten wir uns eine Stärkung bei einer kleinen Kaffeerösterei. Nach der wohlverdienten Pause ging es zurück nach Mannheim. Am Bahnhof noch eben Marius angequatscht und für eine Spielerunde gewonnen. So ging auch die Zugfahrt rasend schnell vorüber.

 

Was bleibt? Müde Beine, gute Erinnerungen und die Erkenntnis, dass man für ein echtes Abenteuer manchmal nur einen Rucksack, ein Zugticket und ein freies Wochenende braucht.

 

 

unsere kleine aber total schöne Runde